Energie - Wasser - Wärme

 

Elektro-Roller erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit und gelten allgemein durch ihren elektrischen Antrieb als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Doch ist dieses Image überhaupt gerechtfertigt? Eine Studie der ETH Zürich kam nun zu der Erkenntnis, dass die Nutzung der E-Scooter eher schädlich für die CO2-Bilanz einer Stadt ist. Das liegt daran, dass die Roller in der Regel nur sehr kurze Strecken ersetzen, die sonst zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zurückgelegt worden wären. Einen echten, umweltfreundlichen Vorteil würden die Elektro-Roller also nur dann leisten, wenn dafür auf das Auto verzichtet wird. Doch dies ist in den meisten Großstädten leider nur selten der Fall, wie die Studie zeigt. 

Und selbst der Sharing-Gedanke, also die Nutzung der Roller durch verschiedene Personen, kann für keinen umweltfreundlichen Vorteil sorgen. Denn privat genutzte E-Scooter können fast doppelt so lange im Einsatz bleiben bis sie gewartet oder ersetzt werden müssen, als geteilte Fahrzeuge. Das macht sie somit zur nachhaltigeren Alternative.   

Quelle: https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/01/warum-e-scooter-dem-klima-mehr-schaden-als-nuetzen

 

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