Energie - Wasser - Wärme

Das verschneite Erzgebirge lockt. Wenn du im Schnee aktiv sein willst, empfehlen wir Skilanglauf, Rodeln oder Wandern, weil du dabei Klima und Natur kaum belastest. Alpines Skifahren stellt dagegen eine große Belastung für die Umwelt dar.

Schon bei der Herstellung der Langlaufausrüstung dürfte der ökologische Fußabdruck deutlich geringer ausfallen, weil Ski, Schuhe und Kleidung sehr leicht sind. Das Spuren der Loipen erfordert ebenfalls Energieeinsatz, der allerdings weit hinter einer alpinen Pistenpräparation zurückbleibt. Dafür ist mittlerweile fast immer Kunstschnee vonnöten, dessen Herstellung Trinkwasser und Strom verbraucht. Alpine Skipisten sind außerdem ein großer Eingriff in die Berglandschaft. Bei der sportlichen Betätigung selbst setzt du beim Skilanglauf nur deine Muskelkraft ein. Für das alpine Skifahren müssen mit großem Aufwand Liftanlagen gebaut und betrieben werden.

In Punkto Anreise unterscheiden sich die Spielarten des Wintersports nicht, hier solltest du in beiden Fällen klimafreundliche Verkehrsmittel wie die Bahn wählen oder Fahrgemeinschaften bilden. Zum Beispiel setzt der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) zum Skigebiet Altenberg spezielle Wintersportzüge ein. 

In den höheren Bergen sind Skitouren eine gute Alternative zum alpinen Skizirkus. Aber Achtung: Neben der richtigen Ausrüstung brauchst du dafür viel Erfahrung. Anfänger sollten sich auf jeden Fall in einem Kurs ausbilden lassen, bevor sie allein auf Tour gehen.

Wir wünschen viel Spaß beim nachhaltiges Wintersport!

 

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