Bewusster Leben

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Geselligkeit - und das Beisammensein findet jedes Jahr (ob mit oder ohne Weihnachtsmärkte) mit Vorliebe unter freiem Himmel statt. Da wird es zwar schnell frisch - aber kein Problem, es gibt ja Heizpilze.

Heizpilze sind leider ziemlich schlecht für unsere CO2-Bilanz - so schlecht, dass das Umweltbundesamt bereits 2009 eine Studie zu Terrassenheizstrahlern anfertigen lassen hat. Bei größter Leistung liegen die CO2-Emmissionen von gasbetriebenen Heizpilzen pro Stunde zwischen 1,5 und 3,2 kg und von elektrischen Heizern bei 0,3  bis 2,4 kg. Dazu muss gesagt werden, dass elektrische Heizpilze weniger Fläche erwärmen; genormt auf einen qm beheizter Fläche schneiden sie etwas schlechter ab. Diese Werte haben sich seither nicht wesentlich geändert: Das Karlsruhe Institute of Technology (KIT) kommt in einer Studie für die dpa auf durchschnittlich 2,2 kg CO2 pro Stunde. 

Der BUND NRW vergleicht den CO2-Ausstoß von Heizpilzen mit Kleinwagen: "Bei einem Einsatz von wöchentlich 40 Stunden summiert sich das in drei Monaten auf CO2-Emissionen, die ein Kleinwagen bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern in einem Jahr verursacht." Auch Infrarot-Heizstrahler wären keine Lösung.

Richtig widersinnig wird das Beheizen von Straßen und Plätzen, wenn man sich die Fülle der Initiativen von Politik und Verwaltungen zum Energiesparen bei der Beheizung von Innenräumen in den Sinn ruft.

Also: Lasst eurer Geselligkeit gern den Raum, den wir ihr in diesem Winter geben können, aber tut dies ohne Heizstrahler!

 

 

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