Bewusster Leben

Second-Hand liegt im Trend: Die Käufer*innen kommen aus allen Schichten und Altersgruppen. Und das ist gut so, denn neue Kleidung zu produzieren belastet die Umwelt durch verschiedene Faktoren.

Die Fast-Fashion Industrie verkauft immer mehr Kleidungsstücke in kürzeren Intervallen. Je mehr gekauft wird, desto häufiger müssen Kleidungsstücke ausgemistet werden, denn dein Kleiderschrank oder das Schuhregal haben nur begrenzte Kapazitäten. Einige Menschen verkaufen ihre aussortierte Kleidung weiter – zum Beispiel über Ebay, Second-Hand Plattformen oder einem lokal ansässigem Second-Hand Laden.


Da viele Second-Hand Läden nur gut erhaltene und auch hochwertige Kleidung annehmen, wird Menschen mit einem kleineren Einkommen ein bezahlbarer Zugang zu bestimmten Modeartikeln geschaffen. Neben diesem sozialen Aspekt hat Second-Hand natürlich auch umweltschonende Aspekte. Die Weiterverwendung von Kleidung schont Ressourcen, denn das Kleidungsstück ist ja bereits den ganzen Prozess vom Rohstoff, über die Herstellung, Veredelung und Transport durchlaufen. Wenn du zu gebrauchter Kleidung greifst, kannst du auch davon ausgehen, dass das T-Shirt oder die Hose schon mehrfach gewaschen wurde und somit auch ein Großteil möglicher Chemikalien herausgewaschen worden ist. Je älter ein Kleidungsstück, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Polyester-Anteil oder der Anteil anderer Kunstfasern recht gering ist und hauptsächlich Naturmaterialien bei der Herstellung zum Einsatz kamen. Gerade Kunstfasern geben bei jedem Waschvorgang Mikroplastik ins Wasser und somit in die Umwelt ab.

Es ist also definitiv sinnvoll nicht mehr benötigte Kleidung weiter zu verkaufen und Second-Hand zu kaufen. Beim Kauf von Second-Hand Kleidung kannst du als Kund*in etwas bewirken, indem du z.B. nur Labels kaufst, die bereits nachhaltig und fair produzieren. Aber auch sonst ist im ersten Schritt der Second-Hand Kauf dem Neukauf eines Kleidungsstücks zu bevorzugen, um Ressourcen zu schonen.

Mittel- und langfristig ist ein Umdenken zu nachhaltig produzierter Kleidung und Slow Fashion notwendig. Kaufe also am besten nur Kleidung die du wirklich brauchst und pflege diese, damit du lange etwas davon hast.

https://www.nachhaltiger-warenkorb.de/themen/secondhand-nutzen/
https://www.swr.de/swr1/rp/artikel-secondhand-100.html
https://nachhaltige-kleidung.de/news/wie-nachhaltig-ist-second-hand-kleidung/

 

Lade dir jetzt die kostenlose cleema-App herunter und rette das Klima.
Je mehr Leute die cleema App nutzen, desto besser fürs Klima und Dresden.