Nachhaltige Finanzen

 

Treueprogramme oder Bonuskarten werden heutzutage von vielen Händlern oder Dienstleistern angeboten. Zu den wohl bekanntesten Bonuskarten in Deutschland zählen zum Beispiel die Payback-Card oder die Deutschlandcard, mit jeweils mehr als 20 Mio. Nutzer*innen. Die Anbieter versprechen tolle Ersparnisse oder Auszahlungen, indem man beim Einkaufen Punkte sammelt. Doch warum gibt es solche Programme und kann man damit wirklich Geld sparen?

Für die anbietenden Unternehmen sind die Kundendaten, die durch die Profile und beim Einkaufen gesammelt werden, sehr wertvoll. Auch wenn eine hohe Sicherheit der Daten versprochen wird, kann jeder Nutzerin und jedem Nutzer das eigene Einkaufsverhalten detailliert erfasst und zugeordnet werden. 

Durch bestimmte Sonderaktionen sollen die Kund*innen außerdem dazu motiviert werden, mehr zu kaufen als sie eigentlich benötigen. So landet letztendlich viel mehr im Einkaufswagen als geplant, was nicht nur mehr Geld kostet, sondern auch nicht nachhaltig ist. 

Hat man einmal viele Punkte gesammelt, können diese gegen Gutscheine oder Geldprämien eingetauscht werden. Der Gegenwert bzw. die Ersparnis fällt aber in den meisten Fällen nur sehr gering aus, verglichen mit dem finanziellen Aufwand beim Sammeln der Punkte. 

Ob eine Bonusprogramm lohnenswert ist oder nicht, muss also jeder individuell entscheiden. Wem die Analyse seiner oder ihrer Einkaufsdaten und individualisierte Werbung nicht stört und oft und viel einkauft, kann durchaus einige Euro sparen. Für Gelegenheitskäufer hingegen lohnen sich die genannten Karten so gut wie nicht. 

 

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